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Oha - Die Recherche-Mitte stellt sich vor PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von recherche-nord   

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Ein neues Internetportal der Neonaziszene erblickte zu Beginn des Jahres das Licht der virtuellen Welt. Vollmundig verkündeten die Betreiber der „Recherche-Mitte“ sich mittels ihrer neu geschaffenen Plattform zukünftig der Anti-Antifa Arbeit widmen zu wollen. Das Feindbild scheint klar umrissen: „... egal ob Antideutsch, Antinational, Antiimperialistisch, kommunistisch oder bolschewistisch“ [sic], wie es die Macher unumwunden auf den Punkt bringen. Hinter dem konspirativen Anstrich des „unabhängigen“ Medienkollektivs verbergen sich gleichsam Anhänger der parteiunabhängigen Neonaziszene sowie der NPD.
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Neonazis gedenken nationalsozialistischer Märtyrerfigur PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von recherche-nord   

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In den frühen Abendstunden des 23.02.2010 versammelten sich ca. 30 AnhängerInnen verschiedener Neonazigruppiereungen in Tostedt. Nach einer Eröffnungszeremonie zogen die Neonazis in Zweierreihen am Jugendzentrum vorbei und entzündeten stilgerecht eigens mitgebrachte Fackeln. Hier, im Zentrum der niedersächsischen Gemeinde Tostedt, am Fuße des örtlichen Kriegsdenkmals gedachten sie an diesem Abend Horst Wessel, einer Symbolfigur des Nationalsozialismus.
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Erneut Neonaziaktivitäten in Delmenhorst PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von recherche-nord   

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Delmenhorst: Am vergangenen Donnerstag, den 25.02.2010, versammelten sich Anhänger_innen der regionalen Neonaziszene unter dem Motto "Verfassungsschutz abschalten - Politische Verfolgung stoppen!" zu einer "Mahnwache" auf dem Delmenhorster Rathausplatz. Organisiert wurde die Zusammenkunft von den neofaschistichen Gruppierungen "JN-Delmenhorst" um ihren Führungskader und "Landesführer" Julian Monaco und dem „Nationalen Widerstand Delmenhorst". Unterstützung erhielt die Delmenhorster Neonaziszene dabei von jugendlichen Mitgliedern des "Nationalen Widerstands Tostedt".
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Dritter Verhandlungstag wegen Überfall in Wunstorf PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von recherche-nord   

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Am 23.02. wurde im Amtsgericht Neustadt (Rübenberge) die Verhandlung wegen eines Angriffs von Neonazis auf dem Vorplatz des Wunstorfer Bahnhofs fortgesetzt. Angeklagt sind die einschlägig bekannten und vorbestraften Neonazis Marco Siedbürger und der Heranwachsende W. Sie sollen am 15. März letzten Jahres aus einer Gruppe von bis zu 30 Neonazis zunächst versucht haben, das Jugendzentrum Wohnwelt anzugreifen und danach in kleinerer Gruppe zwei junge Erwachsene angegriffen haben, wobei sie eine junge Frau massiv und einen jungen Mann leicht verletzten. Der Prozess gestaltet sich aufwendig, weil Staatsanwaltschaft, Nebenklage und Verteidigung zahlreiche Zeugen, teils aus der organisierten Neonazi-Szene geladen haben. Die Verhandlungen finden daher unter massiven Sicherheitsvorkehrungen statt.
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Tschechische Neonazipartei verboten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von recherche-nord   
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Die tschechische Neonazipartei „Dělnická Strana“ (DS) wurde am gestrigen Mittwoch, dem 17. Februar 2010, mit sofortiger Wirkung verboten. Das Oberste Verwaltungsgericht in Brno gab damit einer Klage der tschechischen Regierung statt, welche sich seit längerem um eine Auflösung der Gruppierung bemühte. Die Richter bescheinigten der DS-Parteiorganisation „chauvinistische und fremdenfeindliche“ Züge. Die „Dělnická Strana“ (Arbeiterpartei) vermittele insbesondere der tschechischen Roma-Minderheit ein „Gefühl der Bedrohung“ und vertrete eine Ideologie, welche offen an die „totalitäre Konstruktion des Nationalsozialismus“ anknüpfe.
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13.02.2010: Neonaziaufmarsch in Dresden gescheitert PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von recherche-nord   
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Die geplante Demonstration von Neonazis am 13.02.20101 scheiterte. Massive Gegenproteste blockierten die Demonstrationsstrecke der rund 5000 angereisten Neonazis und verhinderten dadurch, den als "Trauermarsch" titulierten Großaufmarsch durch Dresden.
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Neonaziattacke in Wunstorf -„Ich dachte erst, dass sie tot ist“ PDF Drucken E-Mail
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Am Amtsgericht Neustadt wurde gestern unter starken Sicherheitsvorkehrungen eine Verhandlung fortgeführt, bei dem zwei Mitglieder der niedersächsischen Neonazi-Szene wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt sind. Sie sollen als Teil einer Gruppe vermummter Neonazis am 15.03.2009 im Bereich des Wunstorfer Bahnhofes zwei junge Erwachsene angegriffen und dabei eine junge Frau schwer verletzt haben.

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-Lasst die Flammen lodern- JN Stützpunktgründung Osnabrück PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von recherche-nord   
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Ehrenburg/Niedersachsen: Als die Dunkelheit das abgelegene Anwesen fast verschluckt, ertönen die Trommeln. Dumpf hallen die wuchtigen Schläge durch die einsetzende Nacht. Hier auf den verschneiten Feldern von Ehrenburg, einem nur wenige Kilometer von der niedersächsischen Kleinstadt Twistringen entfernt gelegenem Niemandsland schneiden an diesem letztem Wochenende lodernde Fackeln schaurige Grimassen in die Finsternis. Sie geben den Blick frei auf die ernst blickenden Gesichter junger Männer und Frauen, einige gerade erst dem Kindesalter entwachsen. Sie alle sind an diesem Abendstunden vereint im festen Glauben an Führertum, Stolz und Vaterland – vereint im Hass auf alles Fremde. Militante Neonazis- zusammengekommen um einen weiteren Stützpunkt in Niedersachsen zu gründen.
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16.01.2010 / Polizei setzt Neonaziaufmarsch in Magdeburg durch PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von recherche-nord   

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16.01.2010 Magdeburg: Geschützt von einem massiven Polizeiaufgebot marschierten am gestrigen Samstag rund 850 Neonazis anlässlich des 65. Jahrestages der Bombardierung der Stadt im Verlauf des 2. Weltkrieges durch Magdeburg. Dem Aufruf der sogenannten »Initiative gegen das Vergessen«, einer neonazistischen Tarnorganisation parteiunabhängiger Neonazis, folgten Anhänger_innen aus dem gesamten norddeutschen Raum. Gegen eine gleichzeitig stattfindende Gegendemonstration ging die rund 1200 eingesetzten Einsatzkräfte der Polizei mit massiver Härte vor - mehrere Personen wurden nach Angaben der Veranstalter_innen verletzt.
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13.01.2010: "Kein öffentliches Interesse" - Gerichtsprozess gegen Neonaziaktivisten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von recherche-nord   
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»Solidarität ist unsere Waffe« stand auf dem weinroten Transparent, das am Mittwoch, 13. Januar 2010, von Neonazist_innen vor dem Amtsgericht Wildeshausen bei einer von »Jungen Nationaldemokraten« (JN) angemeldeten Mahnwache getragen wurde. Neben einem Herzen zeigte das Transparent eine zerbrochene Kette sowie einen Molotowcocktail und entsprach mit diesen beiden letzten Symbolen wohl eher dem Auftreten der „Autonomem Nationalisten“, zu denen sich, neben dem Angeklagte selbst, ein Teil der dort versammelten Demonstrant_innen zurechnen lässt.
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