Symbole nicht verboten
Irminsul
Irminsul Die Irminsul war eine im Jahr 772 zerstörte Holzsäule, deren Standort sich im heutigen Sachsen befunden haben soll.
Dieses Zeichen wird auch außerhalb der extremen Rechten verwendet. Ein einzelner Fund belegt keine politische Zuordnung; entscheidend ist der Zusammenhang, in dem es auftritt.
Tafeltext 01.05.2024 (2024-05-01-s, 107.jpg) #
Irminsul Die Irminsul war eine im Jahr 772 zerstörte Holzsäule, deren Standort sich im heutigen Sachsen befunden haben soll. Die Irminsul wurde im Nationalsozialismus als Symbol der angestrebten (Wieder-)Erhebung des Heidentums über das Christentum genutzt. Sie war auch Erkennungszeichen der SS-Forschungseinrichtung “Ahnenerbe”. Dieser Zusammenhang wird auch durch das abgeklebte Hakenkreuz, wenige Zentimeter über dem Symbol der Irminsul, deutlich. Die Irminsul wurde auch nach dem Ende der NS-Diktatur von der extremen Rechten genutzt. So war es, bis zum Verbot im Jahr 2023, das Organisationssymbol der heidnisch-neonazistischen Artgemeinschaft. Doch auch andere Gruppierungen nutzten und nutzen die Irminsul als Emblem.
Belege
Zitieren
Recherche Nord: Irminsul, 01.05.2024.
Recherche Nord, recherche-nord.com. https://recherche-nord.com/dossier/symbole/irminsul/