Demonstration von JN, "Heimat" und DJV in Berlin
Am 29. November wollten die Partei „Die Heimat“, ihre Jugendorganisation (JN) sowie die „Deutsche Jugend voran“ (DJV) eine Demonstration in Berlin-Mitte abhalten. Die Demo wurde jedoch bereits nach wenigen Metern durch antifaschistischen Gegenprotest blockiert.
Am 29.11. wollten die Partei “Die Heimat”, ihre Jugendorganisation (“Junge Nationalisten”) sowie die “Deutsche Jugend voran” (DJV) eine Demonstration in Berlin-Mitte abhalten. Knapp 130 Neonazis kamen dafür am Berliner Dom zusammen.
Auch Gruppierungen wie die “Berliner Jugend” und die neu gegründete “Jägertruppe” waren vor Ort.
Über 1000 Menschen beteiligten sich am Gegenprotest, der die Route der Neonazis blockierte. Die Polizei hatte im Vorfeld mit einer deutlich niedrigeren Anzahl an Teilnehmenden gerechnet. Nach wenigen Metern kam die Neonazi-Demonstration deshalb bereits zum stehen, nach etwa zweieinhalb Stunden des Wartens wurde die Versammlung schließlich für beendet erklärt.
Aus der Demo wurde somit eine stationäre Kundgebung mit Redebeiträgen von dem Heimat-Vorsitzenden Peter Schreiber sowie Alexander Storr (Bild) und Oliver Niedrich, die sich gegen “Taschendiebe, Betrüger und Hütchenspieler” richteten und sich an antiziganistischen Motiven abarbeiteten.
Auch wenn die Demonstration scheiterte, zeigt sie die fortwährenden Annäherungen der jungen Neonazis an die Parteistrukturen der “Heimat”, die bundesweit gezielt aus jungen Gruppierungen rekrutiert.
Der Handgruß mit abgeknicktem Daumen, der sogenannte “Tessak-Gruß”, bezieht sich auf einen russischen Neonazi, der besonders durch besonderen Rassismus und Hass auf Homosexuelle bekannt ist. Er ist für grausame Taten an homosexuellen Männern verantwortlich, die unter dem Deckmantel der “Jagd auf Pädophile” begangen wurden.
Zitieren
Recherche Nord: Demonstration von JN, "Heimat" und DJV in Berlin, Berlin, 29.11.2025.
Recherche Nord, recherche-nord.com. https://recherche-nord.com/gallery/2025-11-29-b/