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Symbole kontextabhängig strafbar

Odal-Rune

Odal-Rune Die Odal-Rune ist ein altes germanisches Schriftzeichen, das ursprünglich für Erbe, Besitz und Abstammung stand, im Nationalsozialismus jedoch ideologisch umgedeutet und unter anderem von der SS, der Hitlerjugend sowie von SS-Divisionen wie der "Prinz Eugen" verwendet wurde.

Tafel zu Odal-Rune

Tafeltext 08.07.2023 (2023-07-08, 030.jpg) #

Neben anderen germanischen Runen wurde auch die Odalrune in der Hitlerjugend verwendet und war Erkennungszeichen der 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division “Prinz Eugen” sowie des NS-Rasse- und Siedlungsamtes. Sie war auch Symbol der 1994 verbotenen Wiking-Jugend. Die Verwendung ist strafbar bei Hinweis auf eine verbotene Organisation oder im Zusammenhang mit rechtsradikalen und neonazistischen Inhalten.

Tafeltext 15.07.2023 (2023-07-15-w, 037.jpg) #

Neben anderen germanischen Runen wurde auch die Odalrune, die sich hier als Tattoo auf dem linken Bein hinter einem Thorshammer befindet, in der Hitlerjugend verwendet und war Erkennungszeichen der 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division Prinz Eugen sowie vom NS-Rasse- und Siedlungsamt. Auch Organisationen von Neonazis in der Bundesrepublik nutzen das Symbol. So war die Odalrune Erkennungszeichen der 1994 verbotenen Wiking-Jugend. Da ein ähnliches Symbol auch von der Bundeswehr verwendet wird, ist die Verwendung der Odalrune nur bei Hinweisen auf eine verbotene Organisation oder im Zusammenhang mit rechtsradikalen und neonazistischen Aktivitäten strafbar.

Tafeltext 17.09.2023 (2023-09-17, 076.jpg) #

Neben anderen germanischen Runen wurde auch die Odal-Rune in der nationalsozialistischen Hitlerjugend (HJ) verwendet und war darüber hinaus Erkennungszeichen der 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division “Prinz Eugen” sowie des NS-Rasse- und Siedlungsamtes. Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde die Odalrune erneut von Neonazis in ihrer Symbolsprache aufgegriffen. So war sie auch das Erkennungszeichen der 1994, aufgrund ihrer Wesensverwandtschaft zum historischen Nationalsozialismus, verbotenen “Wiking-Jugend” (WJ). Ihre Verwendung ist strafbar bei Hinweis auf eine verbotene Organisation oder im Zusammenhang mit extrem rechten und neonazistischen Inhalten.

Tafeltext 13.01.2024 (2024-01-13, 081.jpg) #

Die ODAL-Rune, hier auf einem Aufnäher, wurde von der nationalsozialistischen Hitler-Jugend (HJ) verwendet. Darüber hinaus war sie Erkennungszeichen der 7. SS-Freiwilligen-Gebirgsdivision “Prinz Eugen” sowie des NS-Rasse- und Siedlungsamtes. Nach Ende des 2. Weltkrieges wurde die ODAL-Rune erneut von Neonazis in ihrer Symbolsprache aufgegriffen. So war sie auch das Erkennungszeichen der 1994 verbotenen “Wiking-Jugend” (WJ). Ihre Verwendung ist strafbar bei Hinweis auf extrem rechte oder neonazistische Inhalte sowie im Zusammenhang mit verbotenen Organisationen.

Tafeltext 01.05.2024 (2024-05-01-s, 018.jpg) #

Neben anderen germanischen Runen wurde auch die Odal-Rune in der nationalsozialistischen Hitlerjugend (HJ) verwendet und war darüber hinaus Erkennungszeichen der 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division “Prinz Eugen” sowie des NS-Rasse- und Siedlungsamtes. Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde die Odalrune erneut von Neonazis in ihrer Symbolsprache aufgegriffen. So war sie auch das Erkennungszeichen der 1994, aufgrund ihrer Wesensverwandtschaft zum historischen Nationalsozialismus, verbotenen “Wiking-Jugend” (WJ). Ihre Verwendung ist strafbar bei Hinweis auf eine verbotene Organisation oder im Zusammenhang mit extrem rechten und neonazistischen Inhalten.

Tafeltext 21.06.2025 (2025-06-21, 099.jpg) #

ODAL-Rune Neben anderen vorgeblich germanischen Erkennungszeichen wurde auch die ODAL-Rune in der nationalsozialistischen Hitlerjugend verwendet. Darüber hinaus war die ODAL-Rune Erkennungszeichen der “7. SS-Freiwilligen-Gebirgsdivision Prinz Eugen” sowie des SS-Rasse- und Siedlungsamtes. Sie war auch Symbol der 1994 verbotenen Wiking-Jugend. Die Verwendung des Symbols ist strafbar, soweit sie im Zusammenhang mit extrem rechten oder neonazistischen Inhalten steht.

Tafeltext 19.07.2025 (2025-07-19-m, 250.jpg) #

Die Odal-Rune stammt aus dem urgermanischen Runenalphabet und bedeutete ursprünglich Erbe, Besitz oder Vermögen. Im Nationalsozialismus wurde sie ideologisch aufgeladen und symbolisierte die “Blut-und-Boden”-Ideologie: ein völkisch-rassistisches Konzept von Abstammung, Bodenbindung und Volksgemeinschaft. Die Odal-Rune wurde von der 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division “Prinz Eugen” sowie der Hitlerjugend verwendet. Darüber hinaus diente sie auch dem sogenannten Rasse- und Siedlungshauptamt als Erkennungszeichen. Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde die Odal-Rune erneut von Neonazis in ihrer Symbolsprache aufgegriffen - etwa auf Kleidung, Tattoos oder in Logos. So war sie Erkennungszeichen der 1994, aufgrund ihrer Wesensverwandtschaft zum Nationalsozialismus, verbotenen Wiking-Jugend (WJ). In einem klaren ideologischen Kontext kann die Verwendung strafbar sein. Allerdings ist die Rune nicht per se verboten: In neutralem oder traditionellem Zusammenhang, etwa im Bereich germanischer Symbolik oder in militärischen Wappen, ist sie erlaubt. So findet sie sich bis heute vereinzelt auch in Wappen von Bundeswehreinheiten - meist als historisch-heraldisches Element, nicht als politisches Zeichen. Entscheidend für die Strafbarkeit ist also immer der erkennbare rechtsextreme Kontext der Verwendung.

Tafeltext 08.08.2025 (2025-08-08, 013.jpg) #

Odal-Rune Die Odal-Rune stammt aus dem urgermanischen Runenalphabet und bedeutete ursprünglich Erbe, Besitz oder Vermögen. Im Nationalsozialismus wurde sie ideologisch aufgeladen und symbolisierte die “Blut-und-Boden”-Ideologie: ein völkisch-rassistisches Konzept von Abstammung, Bodenbindung und Volksgemeinschaft. Die Odal-Rune wurde von der 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division “Prinz Eugen” sowie der Hitlerjugend verwendet. Darüber hinaus diente sie auch dem sogenannten Rasse- und Siedlungshauptamt als Erkennungszeichen. Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde die Odal-Rune erneut von Neonazis in ihrer Symbolsprache aufgegriffen - etwa auf Kleidung, Tattoos oder in Logos. So war sie Erkennungszeichen der 1994, aufgrund ihrer Wesensverwandtschaft zum Nationalsozialismus, verbotenen Wiking-Jugend (WJ). In einem klaren ideologischen Kontext kann die Verwendung strafbar sein. Allerdings ist die Rune nicht per se verboten: In neutralem oder traditionellem Zusammenhang, etwa im Bereich germanischer Symbolik oder in militärischen Wappen, ist sie erlaubt. So findet sie sich bis heute vereinzelt auch in Wappen von Bundeswehreinheiten - meist als historisch-heraldisches Element, nicht als politisches Zeichen. Entscheidend für die Strafbarkeit ist also immer der erkennbare Kontext der Verwendung.

Tafeltext 01.08.2026 (2026-08-01-d, 020.jpg) #

Odal-Rune Die Odal-Rune ist ein altes germanisches Schriftzeichen, das ursprünglich für Erbe, Besitz und Abstammung stand, im Nationalsozialismus jedoch ideologisch umgedeutet und unter anderem von der SS, der Hitlerjugend sowie von SS-Divisionen wie der “Prinz Eugen” verwendet wurde. Heute ist sie in der extremen Rechten vergleichsweise weit verbreitet und wird insbesondere auch in Form von Tattoos genutzt. Ihre Verwendung ist allerdings verboten, wenn sie in einem extrem rechten Kontext verwendet wird.

Fundorte

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Belege

Zitieren

Recherche Nord: Odal-Rune, 08.07.2023. Recherche Nord, recherche-nord.com. https://recherche-nord.com/dossier/symbole/odalrune/