Symbole nicht verboten
Schwarze Sonne
Schwarze Sonne Die "Schwarze Sonne" ist eines der am häufigsten verwendeten Erkennungszeichen in der neonazistischen Szene.
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Die sogenannte “Schwarze Sonne” ist eine Kombination aus drei Hakenkreuzen bzw. zwölf Sig-Runen. Das Symbol ist eines der populärsten und weitverbreitetsten Erkennungszeichen von Neonazis weltweit. In der von der nationalsozialistischen “Schutzstaffel” (SS) genutzten Wewelsburg bei Paderborn findet sich ein Boden-Ornament der “Schwarzen Sonne”. Das Symbol ist nicht verboten. In der heutigen Nutzung war es zuerst “nur” Ersatz für das verbotene Hakenkreuz. Mittlerweile wird es auch mit esoterischen / heidnischen Inhalten aufgeladen.
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Die sogenannte “Schwarze Sonne” stellt eine Kombination aus drei Hakenkreuzen bzw. zwölf Sig-Runen dar. Das Symbol ist eines der populärsten und weitverbreitetsten Erkennungszeichen von Neonazis. In der von der nationalsozialistischen “Schutzstaffel” (SS) genutzten Wewelsburg bei Paderborn findet sich ein Boden-Ornament der “Schwarzen Sonne”. Das Symbol ist nicht verboten. In der heutigen Nutzung war es zuerst “nur” Ersatz für das verbotene Hakenkreuz. Mittlerweile wird es auch mit esoterischen und heidnischen Inhalten aufgeladen.
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Die so genannte “Schwarze Sonne” stellt eine Kombination aus drei Hakenkreuzen bzw. zwölf Sig-Runen dar. Das Symbol ist eines der populärsten und weitverbreitetsten Erkennungszeichen von Neonazis. In der von der nationalsozialistischen “Schutzstaffel” (SS) genutzten Wewelsburg bei Paderborn findet sich ein Boden-Ornament der “Schwarzen Sonne”. Das Symbol ist in der Bundesrepublik nicht verboten. In der heutigen Nutzung war es zuerst oft “nur” Ersatz für das verbotene Hakenkreuz, wird heute von Teilen der Neonaziszene aber als beliebtes Erkennungssymbol verwendet. Das Symbol der “Schwarzen Sonne” ist aber auch außerhalb der extrem rechten und offen neonazistischen Netzwerke gebräuchlich, z.B. in der Esoterik-, Gothic- oder neuheidnischen Szene. Hier dient es mitunter als Mode-Accessoire.
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Schwarze Sonne Die “Schwarze Sonne” am Ellenbogen stellt eine Kombination aus drei Hakenkreuzen bzw. zwölf Sig-Runen dar. Das Symbol findet in zahlreichen Varianten Verwendung, zum Beispiel als Tattoos, in Gruppensymbolen und als Schmuckstück. Seit den 1990er Jahren ist das Zeichen eines der populärsten Symbole von Neonazis und wird von Teilen der Neonaziszene als Erkennungssymbol verwendet. Vorlage für das Symbol ist ein Bodenornament in Gestalt eines Sonnenrades, das in der Zeit des Nationalsozialismus von der SS im Nordturm der Wewelsburg eingelassen wurde. Es ist nicht überliefert, welche Bedeutung dieses Zeichen für die SS hatte, auch ist der Name “Schwarze Sonne” nicht aus dieser Zeit belegt.
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Schwarze Sonne Die sogenannte “Schwarze Sonne” ist eine Kombination aus drei Hakenkreuzen bzw. zwölf SIG-Runen. In der von der nationalsozialistischen “Schutzstaffel” (SS) genutzten Wewelsburg bei Paderborn findet sich ein Boden-Ornament der “Schwarzen Sonne”. Das Symbol ist heute eines der populärsten und weitverbreitetsten Erkennungszeichen von Neonazis. Das Symbol ist in Deutschland, im Gegensatz zu Österreich, nicht verboten. Dennoch gilt, dass es sich bei dem Zeichen um ein Ersatzsymbol für das verbotene Hakenkreuz handelt. Inzwischen wird das Symbol auch über die Neonaziszene hinaus von esoterischen und heidnischen Kreisen genutzt.
Tafeltext 19.07.2025 (2025-07-19-m, 227.jpg) #
Schwarze Sonne Die “Schwarze Sonne” ist eines der am häufigsten verwendeten Erkennungszeichen in der neonazistischen Szene. Das kreisförmige Symbol, bestehend aus zwölf strahlenförmig angeordneten Sig-Runen, wurde in seiner bekannten Form während der Zeit des Nationalsozialismus gestaltet. Prominent erscheint es als Bodenmosaik im “Obergruppenführersaal” der Wewelsburg bei Paderborn - der ideologischen Schulungsstätte der Waffen-SS. Hinweise auf eine vorchristlich-germanische Herkunft sind nicht belegt, auch wenn entsprechende Behauptungen in der Szene verbreitet sind. Auch wenn das Zeichen heute in unterschiedlichen Milieus auftaucht, bleibt sein Ursprung eng mit der Symbolwelt des Nationalsozialismus verknüpft. Es steht für die bewusste Anknüpfung an die Symbolwelt der Waffen-SS und die Ideologie des Nationalsozialismus. Gerade weil es nicht verboten ist, wird es häufig als Ersatz für klar strafbare NS-Symbole genutzt - etwa auf Kleidung, Aufnähern oder Tätowierungen. Seine Verbreitung ist dabei weniger Ausdruck vielfältiger Deutungen als vielmehr ein Hinweis darauf, wie ideologische Kontinuitäten codiert weitergetragen werden.
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Schwarze Sonne Die “Schwarze Sonne” ist eines der am häufigsten verwendeten Erkennungszeichen in der neonazistischen Szene. Das kreisförmige Symbol, bestehend aus zwölf strahlenförmig angeordneten Sig-Runen, wurde in seiner bekannten Form während der Zeit des Nationalsozialismus gestaltet. Prominent erscheint es als Bodenmosaik im “Obergruppenführersaal” der Wewelsburg bei Paderborn - der ideologischen Schulungsstätte der Waffen-SS. Hinweise auf eine vorchristlich-germanische Herkunft sind nicht belegt, auch wenn entsprechende Behauptungen in der Szene - bis weit hinein in esoterische Kreise - verbreitet sind. Auch wenn das Zeichen heute durchaus in unterschiedlichen Milieus auftaucht, bleibt sein Ursprung eng mit der Symbolwelt des Nationalsozialismus verknüpft. Diese steht für die bewusste Anknüpfung an die Symbolwelt der Waffen-SS und die Ideologie des Nationalsozialismus. Gerade weil das Zeichen nicht verboten ist, wird es häufig als Ersatz für klar strafbare NS-Symbole genutzt - etwa auf Kleidung, Aufnähern oder Tätowierungen. Seine Verbreitung ist dabei weniger Ausdruck vielfältiger Deutungen als vielmehr ein Hinweis darauf, wie ideologische Kontinuitäten codiert weitergetragen werden.
Fundorte
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Belege
Zitieren
Recherche Nord: Schwarze Sonne, 01.07.2023.
Recherche Nord, recherche-nord.com. https://recherche-nord.com/dossier/symbole/schwarze-sonne/